Wieso du dein Logo nicht lieben musst

20. August 2021

Wenn es um das Design Deiner Corporate Identity geht, möchtest Du so viel wie möglich von Deiner Persönlichkeiten hineinstecken. Du meldest Dich bei canva an und bastelst Dir ein Logo, genau nach Deinem Geschmack.

Deine Lieblingsfarben sind vorhanden, hier ein Schnörkel, ein Kreis und zum Schluss fügst Du das Bild eines Delphins ein. Du liebst Delphine, das gehört dazu. Schließlich bist Du die Personal Brand. Zufrieden betrachtest Du das Meisterwerk und denkst: Ich liebe mein Logo! An Delphinen gibt es nichts auszusetzen, an Deinen Lieblingsfarben auch nicht, stell Dir dennoch folgende Frage:

Hilft mir das Logo Design mein Ziel zu erreichen?


Kannst Du die Frage nicht klar mit „Ja!“ beantworten, hilft Dir das Logo nicht, sondern bewirkt das Gegenteil. Du weißt nicht, was  wir mit dem Ziel und Zweck eines Logo Designs meinen? Schau Dir unbedingt unseren Beitrag dazu an. (Hier Verlinkung zum Beitrag) Wenn Du das Logo, dass Dir idealerweise ein professioneller Designer erstellt, nicht liebst, ist das in Ordnung. Es muss Dir gefallen und Du sollst es mögen, es muss jedoch nicht Deinem persönlichen Geschmack entsprechen.

Klar, mit Deiner Corporate Identitiy sollst Du Dich identifizieren. Wenn Dein persönlicher Geschmack allerdings verhindert, dass das Logo Deiner Marke und Dir hilft das Ziel zu erreichen, ist er fehl am Platz.

By the way: Mit der Zeit wirst Du Dein Logo immer besser finden und es letztendlich mögen. Das lehrt uns die Erfahrung als Personal Brand Agentur. 

“Und was ist mit meinem persönlichen Geschmack?

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Wieso spielt der persönliche Geschmack beim Logo Design eine untergeordnete Rolle?

Zunächst gilt es zu verstehen, dass es zwischen Kunst und Design einen Unterschied gibt. Beide erfüllen einen jeweils anderen Zweck. Kunst entsteht aus dem Nichts. Ein Maler hat eine weiße Leinwand oder ein weißes Blatt Papier vor sich. Er erzeugt etwas, dass tief aus seinem Innern kommt. Kunst kann man lieben und nach seinem eigenen Geschmack beurteilen. Kunst gibt Raum für Interpretationen.

Design ist in erster Linie ein Werkzeug. Selbst, wenn es künstlerisch anmutet. Mit Design kommuniziert man etwas Bestimmtes (dein Ziel & deine Werte!) an den Kunden und die Außenwelt. Es erfüllt eine Funktion. Die Menschen, die es sehen, müssen es verstehen. Aus diesem Grund steht bei deinem Logo Design der Zweck an erster Stelle, danach kommt die Ästhetik. 

Wenn du an Werkzeuge aus dem Alltag denkst, stellst Du fest, dass sie einen Nutzen erfüllen. Oder hast Du Dir jemals Gedanken um die Form eines Hammers gemacht? Solange er seinen Zweck erfüllt, ist die Form des Hammerkopfs vollkommen egal.

Also, zusammengefasst:

Du sollst Dein Logo Design nicht abgrundtief hassen, doch musst Du es in erster Linie auch nicht lieben. Entscheidend für ein gutes Logo Design ist, dass es Dir und Deiner Marke hilft die gewünschten Ziele zu erreichen. Nicht zu vergessen, dass es für eine optimale Kommunikation mit dem Kunden auf visueller Ebene führt. Wenn Du es ohne oder mit wenig persönlichem Touch liebst: Jackpot!

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